Alles begann mit einem

Tropfen Wasser

  • Legionellen (Legionella)

    Legionellen (Legionella) Stäbchenförmige Bakterien , die zur Gattung der Legionellaceae gehören. Sie sind im Wasser lebende gramnegative nicht sporenbildende Bakterien, die durch eine oder mehrere polare oder subpolare Flagellen (Geißeln) beweglich sind. Alle Legionellen sind als potenziell humanpathogen anzusehen.Zur Zeit kennt man mehr als 48 Arten und 70 Serogruppen. Die für Erkrankungen des Menschen bedeutsamste Art ist Legionella pneumophila (Anteil von etwa 70 bis 90 %, je nach Region), sie ist Erreger der Legionellose oder Legionärskrankheit. Legionellen sind als typische Umweltkeime vor allem im Trinkwasser weit verbreitet. Ihre natürlichen Wirte sind Amöben und andere im Wasser lebenden Einzeller. Sie können über das Kaltwasser in das Warmwassersystem eingetragen werden und sich dort, geschützt durch Biofilmbewuchs und Kalkablagerungen, bei 25 °C bis 45 °C sehr gut und sehr schnell vermehren. Man findet sie häufig in Wasserleitungen, Schwimmbädern, Rückkühlwerken, Klimaanlagen und in anderen warmen Feuchtquellen, besonders oft in Leitungen, in denen das Wasser steht.Den Namen Legionellae spec. haben die Keime erhalten, als bei einem Legionärstreffen in Philadelphia 182 Teilnehmer erkrankten und die Erreger angezüchtet werden konnten. Sie können die Legionellenlungenentzündung (Legionärskrankheit) oder einen Infekt ohne Lungenentzündung (Pontiac-Fieber) verursachen.  

  • Legionellose

    Legionellose Die Ansteckung an Legionellose erfolgt durch Einatmen erregerhaltiger lungengängiger Aerosole, das sind sehr feine Wassertröpfchen, die in der Luft zerstäubt werden, z.B. in Duschen, Whirlpools, Kühltürmen oder Klimaanlagen.Auch durch Aspiration von Leitungswasser beim Waschen oder Duschen kann es zu einer Legionellose kommen.Durch ein Einhalten der entsprechenden Temperaturen bei Warmwasser in der Hausinstallation kann das Wachstum von Legionellen eingeschränkt oder sogar verhindert werden.

  • Pseudomonas aeruginosa (PSA) auch als Hospitalismus-Keim bekannt

    Pseudomonas aeruginosa (PSA) auch als Hospitalismus-Keim bekannt Pseudomonas aeruginosa (von lat. aerugo Grünspan) ist ein gramnegatives, oxidasepositives Stäbchen der Gattung Pseudomonas. Es wurde im Jahr 1900 von Walter Migula entdeckt. Die Namensgebung bezieht sich dabei auf die blau-grüne Färbung des Eiters bei eitrigen Infektionskrankheiten. PSA-Keime attackieren die Haut und Lunge und können zu Lungenentzündungen, eitrigen Hautinfektionen, Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen führen. Außerdem produzieren die Bakterien Giftstoffe, die zu Durchfällen führen können.Die Übertragung kann durch Waschbecken, Whirlpools, Badewasser, verseuchte Kosmetika, weiche Kontaktlinsen, Luftbefeuchter und weitere feuchte Medien erfolgen.  

  • Thermische Desinfektion

    Thermische Desinfektion Legionellen werden bei einer Temperatur von mehr als 70 °C in kurzer Zeit abgetötet. Bei der thermischen Desinfektion (nach den technischen Regeln DVGW Arbeitsblatt W 551) wird daher mindestens der Warmwasserbereiter und möglichst das gesamte Leitungsnetz inklusive der Entnahmearmaturen für mindestens drei Minuten auf mehr als 70°C erwärmt.  

  • Trinkwasserverordnung (TrinkwV)

    Trinkwasserverordnung (TrinkwV) Trinkwasser unterliegt strengen Qualitätsnormen. Maßgeblich dafür ist die TrinkwV 2001. Sie ist die Umsetzung der entsprechenden EU-Vorgaben in nationalem Recht. Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit vor den nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben könnten, das für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit.  

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