Pseudomonaden (PSA)

Pseudomonas aeruginosa (PSA)

Pseudomonas aeruginosa (PSA) ist ein gramnegatives, oxidasepositives Stäbchen der Gattung Pseudomonas. Die Namensgebung bezieht sich dabei auf die blau-grüne Färbung des Eiters bei eitrigen Infektionskrankheiten. PSA-Keime attackieren die Haut und Lunge und können zu Lungenentzündungen, eitrigen Hautinfektionen, Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen führen.

Die Übertragung kann durch Waschbecken, Whirlpools, Badewasser, verunreinigte Kosmetika, weiche Kontaktlinsen, Luftbefeuchter und weitere feuchte Medien erfolgen.

Mit ca. 10 % aller Krankenhausinfektionen gehören Pseudomonas aeruginosa zu den in Deutschland am häufigsten auftretenden Krankenhauskeimen. Bei nur mechanisch gereinigten Behältern ist eine gründliche Desinfektion besonders wichtig, da Reste von Bakterien, Algen und ggf. Pilzsporen in Vertiefungen und Rissen mechanisch nicht entfernt werden können.

Zum Problem können Biofilme in der Medizin werden, da Krankheitserreger, wie das Bakterium Pseudomonas aeruginosa, in der Schleimschicht sehr widerstandsfähig ist.

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