Wasser hat Charakter! Diesen gilt es zu erhalten!

CARELA® Wasserversorger garantieren diesen Charakter und garantieren Wasserhygiene!

(Bernd Krumrey)

Infothek

Multi-Step-Spülung
gegen Legionellen

Das leistungsstärkste Spülverfahren zur Reinigung und Desinfektion von Trinkwasseranlagen und -netzen!

Desinfektionsverfahren von Leitungswassernetzen

 

Thermische Desinfektion

Was bedeutet thermische Desinfektion?

 

Thermische Desinfektion - DVGW-Arbeitsblatt W551

DVGW-Arbeitsblatt W551 (April 2004), S. 8, Kapitel 5.3 Anforderungen an Werkstoffe, [..verzinkte Eisenwerkstoffe sollen im Warmwasserbereich nicht eingesetzt werden..]
Bei der thermischen Desinfektion in Seniorenheimen oder Krankenhäusern etc. muss die zeitweise Verbrühungsgefahr an der Entnahmestelle beachtet werden. Die eingestellte Solltemperatur im Warmwasserspeicher einer Heizanlage ohne Zirkulation sollte nicht unter 55 °C liegen.

 

Thermische Desinfektion nur in Warmwasser - nicht in Kaltwasserleitungen

Die thermische Desinfektion erfasst naturgemäß nur das Warmwassernetz für das Frischwasser. Legionellen können sich aber auch massiv im Kaltwasser vermehren, weil sich in modernen beheizten Gebäuden das Leitungsnetz für das Kaltwasser auf über 20 °C erwärmen kann. Liegen zusätzlich bauliche Mängel vor (zu groß dimensionierte Leitungsrohre, Verlegung in Versorgungssträngen mit schlecht isolierten Warmwasserleitungen oder Heizungsrohren) kann die Kaltwassertemperatur auf über 25 °C ansteigen.
Ebenso muss das Kaltwasser eine tiefe Temperatur haben, bei der Legionellen nicht wachsen und man sollte einen längeren Stillstand - Stagnation - vermeiden.

 

Fazit der Thermischen Desinfektion

Dadurch, dass sich Legionellen in schlecht durchströmten Bereichen der Warmwasserverteilungsanlagen finden, ist die Wirkung von Desinfektionsmitteln die für einen begrenzten Zeitraum kontinuierlich oder diskontinuierlich dem Wasser zugegeben werden ebenso eingeschränkt wie die Wirkung der periodischen thermischen Desinfektion.

Voraussetzung für den Erfolg ist eine Behandlung mit über 70°C heißem Wasser an allen Stellen des Warmwasserleitungsnetzes inklusive der Entnahmearmaturen. Temperaturen von unter 70°C sind nicht ausreichend und können im Gegenteil sogar zu einer Mobilisierung von Legionellen aus Biofilmen und damit zu einer Erhöhung der Legionellenkonzentration führen !

Wer rein vorsorglich die Trinkwasseranlage thermisch behandelt, läuft nicht nur Gefahr, die Anlagenteile zu schädigen, auch ein Erwärmen der Kaltwasserleitungen in einen für die Legionellenbildung günstigen Bereich ist dabei nicht auszuschließen.

Nicht das Wasser, sondern die Anlage, muss fachmännisch gereinigt und desinfiziert werden !

Eine Reinigung der Anlage mittels „Multi-Step-Spülung" bei der das vollständige Entschlämmen und Reinigung der Warmwasserspeicher und des Rohrleitungssystems mit nachfolgender Anlagendesinfektion erfolgt, sowie einer vollständigen technischen Beseitigung nicht benötigter Anlagenteile, sind daher zur Vorbeugung von Kontaminationen durch Legionellen (oder Pseudomonaden) wie auch zur Sanierung von kontaminierten Systemen die erste Wahl.
Siehe hierzu bei Befall mit Legionellen CARELA® multi-step-Spülung (Legionellen), bei positivem Befund mit Pseudomonas aeruginosa CARELA® multi-step-Spülung (Pseudomonaden).

 

Legionellenschaltung nicht praktikabel

Eine periodische Desinfektion (Legionellenschaltung der Regulierventile innerhalb der Zirkulationsleitung, üblicherweise 1 x pro Woche) bei vollem Desinfektionsvolumenstrom mit anschließender Kühlung durch nachströmendes Kaltwasser, ließe eine sichere Legionellen freie Versorgung von Warmwasserverteilungssystemen zu. Allerdings bereitet der - je nach Region ab 60 °C entstehende - Ausfall von Kalk im Leitungsnetz große Probleme, abhängig vom verwendeten Rohrwerkstoff und vom Härtegrad des Frischwassers. Als besonders problematisch erwiesen sich die früher verwendeten Eisenwerkstoffe. Auch die sehr häufig verbauten Zinkrohre stellen ein Problem dar. In erwärmtem Trinkwasser (> 35°C) steigt mit steigender Temperatur die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Lochkorrosion in Folge von Blasenbildung. Von einem Einsatz schmelztauchverzinkter Eisenwerkstoffe in erwärmtem Wasser ist daher aufgrund neuerer Erkenntnisse abzuraten. bbr, 7-8, 2005, S. 59.

 

 

 

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