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Whirlpools und Hot Tubs werden in vielen Einrichtungen wie Freizeitzentren, Hotels und besonders im privaten Bereich immer beliebter. Ein Bad im Whirlpool kann nicht nur sehr entspannend sein, sondern auch gut für die Gesundheit – so sorgt das warme Wasser für eine bessere Durchblutung und die Massage dient der Entspannung der Muskulatur. Jedoch kann es durch unzureichende Hygienemaßnahmen zu dermatologischen Krankheitsbildern kommen: Dazu gehört unter anderen die Whirlpool-Dermatitis.

Was versteht man unter Whirlpool-Dermatitis?

Die Whirlpool-Dermatitis ist eine Infektionskrankheit der Haut nach Kontakt mit Pseudomonas-kontaminiertem Wasser. Sie ist auch bekannt als Pseudomonas-Follikulitis oder Hot-Tub-Dermatitis.

Welche Ursachen für Whirlpool-Dermatitis gibt es?

Meistens wird die Whirlpool-Dermatitis durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa ausgelöst. Pseudomonaden persistieren in den vielen, nicht sichtbaren Wasserleitungen des Whirlpools und bilden dort fest anhaftenden Biofilm.

Risikofaktoren für eine Infektion sind:

  • Hohe Wassertemperatur
  • Wasserturbulenzen mit Luftuntermischungen
  • Niedriger Chlorgehalt des Wassers bzw. Resistenz des Erregers gegen Chlor
whirlpool-dermatitis

Vor allem in öffentlich und privat genutzten Whirlpools, aber auch in konventionellen Schwimmbädern, Hot Tubs und Physiotherapieeinrichtungen kann die Whirlpool-Dermatitis auftreten – denn bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius fühlt sich das auslösende Bakterium Pseudomonas aeruginosa besonders wohl. Durch die Wärme und Feuchtigkeit wird die Hautbarriere zusätzlich geschwächt, womit sich für das Eindringen des Bakteriums ideale Bedingungen bieten. Hinzu kommt, dass das desinfizierende Chlor bei Wassertemperaturen über 30 Grad Celsius abgebaut wird. Hierdurch bietet ein nicht ausreichend desinfizierter Whirlpool ein besonders hohes Risiko für eine Infektion.

Bei Kindern tritt die Whirlpool-Dermatitis üblicherweise häufiger auf als bei Erwachsenen. Außerdem vergrößert sich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit einer längeren Badezeit. Da Pseudomonas aeruginosa auch in Warmwasserboilern vorkommen kann, besteht in selteneren Fällen auch die Möglichkeit einer Infektion in der eigenen Badewanne.

Gut zu wissen: Pseudomonas aeruginosa (PSA) ist ein humanpathogenes Stäbchenbakterium der Gattung Pseudomonas. Durch seine außerordentliche Anspruchslosigkeit gegenüber den Lebensbedingungen ist das Bakterium sowohl in feuchter als auch trockener Umgebung (in nur geringem Maße) lange überlebensfähig. Die Übertragung kann neben Whirlpools auch durch Waschbecken, Badewasser, verunreinigte Kosmetika, weiche Kontaktlinsen, Luftbefeuchter und weitere feuchte Medien erfolgen. Mit ca. 10 % aller Krankenhausinfektionen gehören PSA zu den in Deutschland am häufigsten auftretenden Krankenhauskeimen. PSA können unter anderem Erkrankungen hervorrufen wie Lungenentzündungen, Harnwegsinfektionen, Hautinfektionen, Infektionen der Augen und der Ohren sowie neonatologische Infektionen.

Was sind die Symptome einer Whirlpool-Dermatitis?

Die Whirlpool-Dermatitis tritt nach einer Inkubationszeit von acht bis 72 Stunden nach einem Bad in einem bakteriell verunreinigten Whirlpool auf, wobei teilweise auch längere Inkubationszeiten bis zu acht Tagen beobachtet wurden. Sie zeigt sich durch ein juckendes Exanthem (Hautausschlag) in Form von roten Flecken, Pusteln und Papeln vor allem stammbetont an der lateralen Brustwand sowie durch eine schmerzhafte Schwellung der Brustdrüsen, Hals- und Ohrenschmerzen oder Konjunktivitis. Teilweise kann es zu Allgemeinsymptomen wie Fieber, Übelkeit und Lymphadenopathie kommen.

Welche präventiven Maßnahmen können ergriffen werden, um eine Infektion zu verhindern?

Die Whirlpool-Follikulitis verheilt für gewöhnlich ohne spezielle Behandlung nach ein bis zwei Wochen folgenlos. Somit existiert keine einheitliche Therapieempfehlung. Um einen Rückfall der Krankheit oder eine Infektion zu verhindern, müssen eine ausreichende chemische Behandlung des Wassers sowie sorgfältige Kontrollen der Wasserqualität erfolgen. Es wird eine automatische Wasserfiltration sowie die Überprüfung des Chlor- und Desinfektionsmittelgehalts empfohlen. Bei erhöhter Besucherfrequenz sollte das Wasser häufiger komplett gewechselt werden. Daneben wird bei einer Kontamination mit Pseudomonas aeruginosa auch eine Überchlorierung des Wassers (>5 mg/l) für mindestens 72 Stunden empfohlen, was aber eher selten zum Ziel führt. Denn der sich kontinuierlich im Verborgenen aufbauende Biofilm lässt sich durch die Desinfektionsmittelgabe nicht verhindern, auch nicht entfernen. Hier hilft aber BrilliantPOOL.

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